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Omdopen


Altijd gedacht dat de Mauritskade vernoemd was naar prins Maurits, de stadhouder. Geen fraai heerschap (hij liet van Oldenbarnevelt executeren) maar wel een kundig militair.
Maar in de file had ik onlangs tijd het bord eens goed te lezen. Blijkt het om prins Maurits te gaan, de zoon van Willem III (de Gorilla) en prinses Sophie. Het knaapje stierf in 1850 op 6-jarige leeftijd, mede als gevolg van onenigheid tussen zijn ouders over de beste behandelwijze.
Een van de belangrijkste toegangswegen van Den Haag vernoemd naar een wicht van 6, van wie niemand ooit gehoord heeft. Iets teveel eer lijkt mij. Dus, als er binnenkort een belangrijke Nederlander, desnoods een Hagenees, sterft: omdopen die kade.

Frans Kok

Sint Nicolaas Afdrukken E-mail
Gastschrijver   
maandag 03 december 2012


Terwijl ik in de Spaanse zon
aan Holland zat te denken
en mij in alle rust bezon
op wat ik u zou schenken,
werd ik door Piet geattendeerd
(zijn stem klonk opgetogen)
op het bericht dat blonde Geert
was opgehouden met gedogen

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Nogmaals versimpeling Afdrukken E-mail
Gastschrijver   
zondag 11 november 2012


Richard Schoonhoven

Onze democratie zit in een snelkookpan en het electoraat is vloeibaar als spoelwater, schreef ik zes weken geleden kort na de verkiezingen op deze website. Ik weet en wijt dat onder meer aan de versimpeling van de informatie waarop in het bijzonder de televisie in de aanloop naar de verkiezingen het electoraat had getrakteerd. Hoe snel kan een columnist gelijk krijgen! Vandaag heeft onze regering op basis van de recente verkiezingen zijn maatschappelijk draagvlak alweer verloren. Uit peilingen blijkt dat ruim een derde deel van de stemmers op de winnaar diezelfde winnaar alweer de rug heeft toegekeerd. Zij zijn boos tot woedend op hun favoriete VVD.

Zij hebben gestemd op basis van onvolwaardige informatie. Op simpele programmaformules die gericht zijn op een zo groot mogelijke kijkdichtheid in plaats van degelijke voorlichting. De belangrijkste doelstelling lijkt het voorkomen van de mogelijkheid dat de kijkers zich een moment zouden kunnen vervelen.

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Cybercrime Afdrukken E-mail
Gastschrijver   
maandag 02 april 2012


Um ehrlich zu sein, mich umschleicht immer ein mulmiges Gefühl, wenn ich via Internet Bankangelegenheiten erledige. Zwar wird immer wieder von den Banken betont: Das Internet-Banking ist absolut sicher. Aber glauben kann ich das nicht. Denn Hacker sind nicht dumm. Im Gegenteil. Sie werden immer einfallsreicher. Gerade sah ich einen TV-Bericht, wie es Hackern gelang, 60.000 Euro von einem Konto abzubuchen, ohne dass der Geschädigte das zunächst merkte. Erst als er wieder an sein Geld heran wollte, musste er fassungslos feststellen: Es ist weg.

Weg, einfach weg. Wohin? Verschwunden auf dem Konto des Hackers natürlich. Höchste Zeit also, um etwas gegen diese Internet-Kriminalität zu tun. Das geschieht nun.

Den Haag macht´s möglich. Den Haag wird nämlich das neue Cybercrime-Center der EU erhalten, teilte EU-Kommissarin Cecilia Malmström mit. Hauptaufgabe der neuen Cybercrime-Behörde der EU wird es sein, alle Formen der Kriminalität auf dem Internet zu bekämpfen, darunter außer den gefürchteten Bank-Betrügereien auch Kinderpornografie, den Betrug mit Kreditkarten, und alle anderen Internet-Delikte. Die kriminellen Hacker sollen künftig von der EU-Internet-Polizei aufgespürt, angeklagt und bestraft werden. Gut so. ,,Wir dürfen nicht zulassen, dass die Cyber-Kriminellen unser digitales Leben stören und verunsichern,‘‘ begründete EU-Kommissarin Malmström die Gründung der neuen EU-Behörde. ,,Die Unterbringung bei Europol in Den Haag ist logisch,‘‘ meint sie. Klar doch, wo sonst?
Die niederländische Regierungsmetropole Den Haag baut mit dem Kommen des Cybercrime-Centers der EU ihre führende Stellung als internationale Hauptstadt des Friedens und des Rechts weiter aus. Ab Januar 2013 nimmt das Cybercrime-Center im Europol-Gebäude an der Eisenhowerlaan im internationalen Distrikt Den Haags seine Arbeit auf.
Gleich muss ich wieder eine Rechnung bezahlen, via Internet-Banking. Rechnungen bezahlen, das ist immer ärgerlich. Dieser Ärger wird bleiben. Aber der Argwohn gegenüber dem Internet-Banking wird mit dem Kommen des Cybercrime-Centers nach Den Haag geringer. Hoffentlich. An die Arbeit Leute. Hackt die kriminellen Hacker!

Helmut Hetzel

www.hetzelmedia.com




 
Haager Paukenschlag Afdrukken E-mail
Gastschrijver   
zaterdag 24 maart 2012



Der Frühling ist da. Endlich. Die Natur lacht. In der Haager Politik dagegen herrscht Herbststimmung. Mit einem politischen Paukenschlag schockte Hero Brinkman. Brinkman, Abgeordneter der von dem Populisten Geert Wilders gegründeten Freiheitspartei PVV, trat aus der PVV aus. Künftig will er als unabhängiger Volksvertreter weitermachen.

Nach dem Verlassen der PVV-Fraktion durch Brinkman verfügt das in Den Haag regierende Minderheitskabinett aus Liberalen (VVD) und Christdemokraten (CDA) nicht mehr über eine parlamentarische Mehrheit. Mit den verbleibenden 23 PVV-Abgeordneten kann die VVD-CDA-Regierungskoalition, die im Parlament von der Freiheitspartei PVV unterstützt wird, künftig nur noch auf 75 der insgesamt 150 Abgeordnete bauen. Zwar kündigte Brinkman an, er wolle das von Premierminister Mark Rutte geführte Minderheitskabinett aus VVD und CDA auch weiterhin unterstützen - aber wie lange wird das gut gehen?

Die Opposition wittert Morgenluft. Sie will Neuwahlen. Und zwar schnell. ,,Rutte ist gescheitert. Es gibt nur eine Lösung. Die heißt Neuwahlen,‘‘ fordert die Chefin der Grünen (GL) Jolande Sap. Ins gleiche Horn bläst der gerade neugewählte Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten (PvdA) Diederik Samsom: ,,Das Kabinett Rutte ist am Ende. Rutte soll aufhören,‘‘ tönt Samsom.

Dem immer gut gelaunten Haager Ministerpräsidenten Mark Rutte (43) scheint das Lachen vergangen zu sein. Selten hat man ihn so bedrückt gesehen wie derzeit. Er versucht zwar, gute Miene zum bösen Spiel zu machen. ,,Es ist nichts los, wir machen weiter wie bisher,‘‘ beschwichtigt er. Es scheint: Er macht sich selber Mut mit solchen Sätzen. Rutte weiß, dass der politische Drahtseilakt, den er seit seinem Amtsantritt als niederländischer Ministerpräsident vorführt, nun noch gefährlicher wird als er bisher ohnehin schon war. Absturz jederzeit möglich.

Helmut Hetzel

(www.denhaag.nl/helmuthetzel)




 
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