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Mohammed R. op tournee Ik kwam in De Volkskrant de zoveelste brief tegen van politieke veteranen die VVD en CDA waarschuwen om niet in zee te gaan met Wilders. Hedy d'Ancona – kwiek en kras tenslotte – was één van de ondertekenaars. En hé, daar was Mohammed Rabbae ook weer! Minstens zo onvermoeibaar op tournee door medialand. In 1989 toonde Mohammed R. veel begrip voor de fatwa van de ayatollah's op het hoofd van Salmon Rushdie, schrijver van de Duivelsverzen, je reinste blasfemie immers. En nu, ruim twintig jaar later, Mohammed R. als briefschrijver in de rol van beschermer van de grondrechten, waaronder dat van vrije meningsuiting. Als dat niet onvermoeibaar is, weet ik het niet meer. Doorgaan Mohammed! Han Mulder |
| Die rechte Revolte in Holland – und die naive linke TV-Gegenpropaganda |
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| Gastschrijver | |
| vrijdag 05 maart 2010 | |
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Helmut Hetzel Den Haag - Einst galten die Niederlande als Land der Toleranz. Man konnte über die Straße gehen, auch wenn die Fußgängerampel rot leuchtete und sogar ein Polizist daneben stand. Der drückte ein Auge zu, weil die Verkehrssituation den Regelverstoß erlaubte. Kein Auto weit und breit, also: ,,Let´s go.‘‘ Man konnte auf der Autobahn 130 km/h fahren, auch wenn 100 km/h vorgeschrieben waren, ohne gleich geblitzt und mit einem hohen Bußgeld bestraft zu werden, wie das heute der Fall ist. Man konnte öffentlich seine Meinung sagen, ohne fürchten zu müssen, anschließend Morddrohungen zu erhalten. Das ist lange her. Das ist das Holland von gestern. Das Land in dem Erasmus einst den Humanismus predigte, hat sich in der zurückliegenden Dekade fundamental gewandelt. Holland ist im Umbruch. Es findet eine rechte Revolte statt. Eine Revolte gegen die Überfremdung, gegen die Islamisierung des Landes. Deren Gallionsfigur ist heute der Populist Geert Wilders. Er ist der Sieger der Kommunalwahlen. Er steht nun ante portas, um die Macht in Den Haag bei den kommenden Parlamentswahlen am 9. Juni zu erobern. Wilders spricht die Themen an, die vielen Niederländern auf den Nägeln brennen: Die zunehmende Islamisierung des Landes. Die mangelnde Sicherheit in vielen Großstädten, wo man sich abends in bestimmten Stadtvierteln besser nicht aufhalten sollte, wenn man von meist marokkanischen Jungenbanden nicht ausgeraubt und zusammengeschlagen werden will. Wilders attackiert die, wie der sagt ,,linke Elite‘‘ des Landes. Er spricht Tacheles. Er spricht vielen Niederländern aus der Seele. Vor allem junge Niederländer wählen Wilders, weil sie, wie sie sagen, sich in ihrem eigenen Land nicht mehr zu Hause fühlen. Die Wilders-Wähler machen mit ihrem Votum eine klare Kampfansage an die Multi-Kulti-Gesellschaft, wie sie nicht nur in den Niederlanden in den vergangenen Jahrzehnten von linken Ideologen propagiert wurde. Folge: Die Niederlande sind heute politisch so polarisiert wie noch nie in den letzten 30 Jahren. Das Land droht nach den Parlamentswahlen vom 9. Juni unregierbar zu werden, weil weder der ,,linke‘‘ noch der ,,rechte‘‘ Block eine regierungsfähige Mehrheit bekommen könnte und weil verschiedene Parteien nun schon Koalitionen mit anderen – wie etwa mit Wilders und der PVV oder wie mit der sozialdemokratischen PvdA – kategorisch ausschließen. Kurios aber wichtig: Als unfreiwilliger und naiver Wahlhelfer für Wilders entpuppte sich das linkslastige öffentlich-rechtliche Fernsehen NOS in seiner Berichterstattung zur Kommunalwahl. Die NOS strahlte am Mittwochmorgen als die Wahllokale schon geöffnet hatten, immer wieder Reportagen aus Almere aus, der Stadt, in der die Mehrheit der Bürger Wilders wählten, wie wir jetzt wissen. Aber von den Leuten, die die NOS-Reporter interviewten, wollte keiner für Wilders stimmen. Sie wollten die Moslempartei wählen, die Sozialdemokraten oder die linksliberale D´66. Seltsam. Die Moslempartei erhielt übrigens keinen einzigen Sitz. Die PVV von Wilders dagegen neun Sitze und 21,6 % der Stimmen in Almere. Aber in der NOS-Berichterstattung wollte niemand für Wilders stimmen – und alle Interviewten wetterten gegen Wilders. Das wurde den ganzen Mittwochmorgen über gesendet. Auch für die Christdemokraten, die Grünen, die Rechtsliberalen oder die Sozialisten wollte in Almere laut NOS-Bericht scheinbar niemand votieren. Auch diese Parteien wurden in der NOS-Berichterstattung einfach ignoriert. Die NOS entpuppte sich am Wahltag als Anti-Wilders-Propagandasender – und wurde so ganz unfreiwillig zu dessen Wahlhelfer. Denn diese einseitige TV-Berichterstattung mag mit dazu beigetragen haben, dass sich viele Niederländer dachten: Jetzt erst recht. Jetzt bekommt Wilders meine Stimme. www.hetzelmedia.com |
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