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Kerstboom

De dodenherdenking op 4 mei is geen juist moment om in lachen uit te barsten. Toch gebeurt me dat (vermengd met grote ergernis) als ik Willem Alexander zie in zijn uniform. Een soort wandelende kerstboom. En 2 jaar geleden een rennende kerstboom, toen hij zijn vrouw aan haar lot overliet in de paniek rond de damschreeuwer.
Waarom dost die man zich zo raar uit? Hij is toch geen beroepsmilitair? Bij zijn opa zat het in zijn Pruisische genen. En, eerlijk is eerlijk, hem stond het ganz nett. Bij Prins Pils staat het voor geen meter.
En ik denk dat Claus zich elke keer omdraait in zijn graf, om het niet te zien.

Frans Kok
Haagse Rss
Marijke durfte nicht waehlen Afdrukken E-mail
Gastschrijver   
donderdag 10 juni 2010

Von HELMUT HETZEL

Den Haag. Wahl in den Niederlanden. Um circa 17.00 Uhr am Wahltag
des 9. Juni ruft meine Tochter Marijke mich an und fragt: ,,Papa kannst
Du bitte für mich wählen, ich muss länger arbeiten.‘‘ ,Klar,‘‘ antworte ich als überzeugter Demokrat. ,,Ich regele das wie bei der Kommunalwahl im März auch.‘‘ Zeit genug ist, da die Wahllokale bis 21.00 Uhr geöffnet sind.
Meine Tochter Marijke sagt mir, wo ihr Wahlschein liegt, wo ich ihren
Pass finde. Ich fülle die Vollmacht auf der Rückseite des Wahlscheins aus,wo erklärt wird, dass Marijke Hetzel ihrem Vater Helmut Hetzel das Recht gibt, für sie bei der Parlamentswahl abzustimmen. Trotz strömenden
Regens radle ich zum Arbeitsplatz meiner Tochter. Schließlich muss sie
die Vollmacht auf dem Wahlschein persönlich unterschreiben, womit sie
erklärt, dass ich für sie abstimmen darf. Das macht sie. Jetzt ist alles klar, denke ich. Mit der Vollmacht meiner Tochter, ihren und mit meinem Pass gehe ich ins Wahllokal in Den Haag, um die Stimme meiner Tochter für
die Partei auszubringen, deren Wahl sie mir kurz davor auf ihrem
Arbeitsplatz ganz leise aber gut verständlich ins Ohr geflüstert hat.

Aber nichts da. Man hindert mich darin. ,,Als Deutscher sind sie hier nicht stimmberechtigt,‘‘ schallt es mir entgegen, nachdem eine Dame aus dem Wahlkomitee meinen deutschen Pass in Augenschein genommen hatte.
,,Aber ich wähle doch gar nicht,‘‘ erwidere ich. ,,Ich stimme für meine
Tochter ab. Die ist Niederländerin, und sie ist wahlberechtigt. Ich habe
hier ihre Vollmacht und ihren niederländischen Pass bei mir. Ich möchte
für meine Tochter deren Stimme abgeben.‘‘ Antwort: ,,Geht nicht, als
Deutscher können Sie hier nicht wählen.‘‘ Meine Antwort: ,,Das weiß ich,
ich kann nicht für das niederländische Parlament abstimmen, für den
Gemeinderat und für das EU-Parlament aber schon, aber ich will ja gar
nicht selbst wählen. Ich will nur das Votum meiner Tochter hier abgeben.
Sie ist Niederländerin, sie ist hier geboren und aufgewachsen. Sie darf
wählen, hier ist ihre Vollmacht, dass ich für sie ihre Stimme abgeben darf.
Hier ist ihr Pass,‘‘ insistiere ich. ,,Dann muss sie selber kommen,‘‘ lautet die Antwort. Ich darf für meine Tochter Marijke nicht abstimmen.

Seltsam: Im März, als meine Tochter im Ausland weilte und in den
Niederlanden Gemeinderatswahlen stattfanden, lief das gleiche
Procedere reibungslos ab. Auch damals gab mir meine Tochter eine
Vollmacht. Ich habe für sie damals für die Partei gestimmt, die sie wählen wollte. Da gab es überhaupt keine Probleme mit der Vollmacht und mit meinem deutschen Pass als Bevollmächtigter und Vater, der für seine
Tochter abstimmte. Jetzt plötzlich schon.

Außerdem: Bei den Kommunalwahlen im März gab es in vielen
Wahllokalen, insbesondere in Rotterdam, Den Haag und in Amsterdam,
zahlreiche Unregelmäßigkeiten. Oft waren zwei, drei Menschen in einer
Wahlkabine. Männer gaben da ihren Frauen in der Wahlkabine
Anweisungen, was sie zu wählen hatten. Keine geheime Wahl also. Doch
diese eklatanten Verstöße gegen eine freie, geheime und demokratische
Wahl wurde in diesen Wahlbezirken damals nicht angefochten. Das
wurde einfach akzeptiert.
Wenn aber ein Bürger der Europäischen Union, der keinen
niederländischen Pass hat, für seine Tochter, die Niederländerin ist, deren Stimme abgeben will, dann wird er daran gehindert.
Bizarres Holland, wo offenbar mit zweierlei Maß gemessen wird. Zu dritt
oder zu viert in der Wahlkabine, das ist anscheinend in Ordnung – aber
ein EU-Bürger, der die Stimme für seine Tochter, die einen
niederländischen Pass hat, abgeben will, das geht nicht.

Die Stimme von Marijke ist übrigens verloren. Sie hat es nicht mehr
geschafft, vor 21.00 Uhr persönlich im Wahllokal zu sein. Es ist eine
kleine Niederlage für die niederländische Demokratie, ein Sieg der
Bürokraten und eine bittere Pille für die europäische Idee. Und dann wird
jetzt auch noch geklagt, dass die Wahlbeteiligung von nur 74 Prozent so
niedrig war. Marijke wollte wählen – sie durfte nicht.

www.hetzelmedia.com



 
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Henk Beereboom
Help de Grieken de zomer door !


Laten we reëel zijn: ze hebben er lang een potje van gemaakt, die Griekse vrienden van ons.
Maar we zaten er allemaal bij toen “Athene” volwaardig EU-lid en Euro-land werd. Dat is geen vrijbrief voor lichtzinnige financiële avonturen, natuurlijk niet. Dat Griekenland gedwongen werd haar schulden te saneren  is juist, zeker in het huidige getij.
Maar langzamerhand slaan we door. Met name Nederland en Nederlandse wijsgeren lijken er een vrekkig plezier in te hebben de Grieken de pin op de neus te zetten en dat dan ook nog op een manier en in een toonzetting waar de arrogantie van afdruipt. En ondertussen maar rijk zijn, en dat dan met een begrotingstekort dat evenzeer de europese regels overschrijdt.
Een groep vrienden van Griekenland stelt zich ten doel om nieuwe dynamiek te helpen ontwikkelen voor de griekse economie. Niet alleen bezuinigen en snijden maar de economische activiteiten juist aanwakkeren.

Daarom: het is zonneklaar, koopt griekse waar ! Boycot Rottumeroog, vlieg naar Santorini ! Blijf weg bij de hunebedden, bezoek de Akropolis !
En vooral: bezoek http://friendofgreece.eu
Het kost je niks, naxos.



(www.henkbeereboom.nl)