Fussball, Sex und Bobbi Blow
Gastschrijver   
vrijdag 09 juli 2010

Von HELMUT HETZEL

Den Haag - Holland steht Kopf, seit das Oranje-Team das Endspiel bei der Fußball-WM in Südafrika erreicht hat. Die Leidenschaft für Oranje wird immer heftiger und schräger. Wenn die Niederländer tatsächlich Weltmeister werden sollten – das wäre zum ersten Mal – wird das Land wohl explodieren.
Dann geht alles. Dann wird es Gratis-Sex geben, dann lassen sich viele Männer ihre Bärte orange färben, dann wollen sich viele Frauen an den intimsten Stellen ein Oranje-Tatoo stechen lassen.
In aller Munde ist derzeit Hollands Porno-Star Bobbi Eden. Die attraktive Blondine twittert nämlich ein für viele Männer unwiderstehliches WM-Geschenk herum. Sie bietet einen BJ (Blow Job, oder oralen Sex) gratis an für jeden Mann, wenn das Team um Arjen Robben & Co. tatsächlich den Welt-Cup holen sollte.
Hier der Link zur BJ-Offerte von Bobbi Eden: http://twitter.com/BobbiEden/status/17871111144

Das lustvolle Sexversprechen lässt das Blut in den Adern niederländischer Männer schneller fließen. Der Erregungspegel steigt. 25.000 niederländische Männer haben sich inzwischen bei dem blonden Porno-Star gemeldet und zurückgezwitschert, dass sie von dem Angebot liebend gerne Gebrauch machen wollen und sich den Blow Job abholen werden, wenn Holland Weltmeister geworden ist. Die 30jährige Porno-Diva, die sich durch Filme wie ,,Black Hammer‘‘ oder ,,Never say no‘‘ als Sex-Symbol einen Namen machte, wird ab Sonntagnacht wohl Überstunden machen müssen, wenn das Oranje-Team die spanische Elf im Endspiel tatsächlich schlagen sollte. Denn dann gilt für sie: ,,Never say no‘‘ – sag niemals nein und halte Dein Versprechen. Hollands Männer werden bei ihr dann Schlange stehen. Wird sie cool bleiben, und ihren oralen WM-Gag ausführen? Oder macht sie via Twitter gerade clevere Werbung für ihren neuesten Porno-Film? Die blonde Bobbi Eden sollte sich jedenfalls Lou Reed und dessen Klassiker ,,Walk on the wild side‘‘ vorab nochmal anhören, bevor sie ihr Versprechen einlöst. Darin heisst es: ,,She never lost her head even when she was giving head.’’ Dann sollte sie ihren Künstlerinnen-Namen ändern in: Bobbi Blow. Klingt auch viel besser als Bobbi Eden.

Sex und Fußball, das gehört irgendwie zusammen. Das weiß man in Holland. Deshalb flogen auch die holländischen Spielerfrauen zum Halbfinale rechtzeitig nach Südafrika, das die Holländer dann auch erwartungsgemäß gegen Uruguay gewannen. Danach gab´s für alle Spieler des Oranje-Teams einen freien Tag, damit sie sich entspannen können. Sie gingen natürlich nicht auf Safari. Die niederländischen Medien berichten ausführlich darüber, was sie taten – sie waren ganz und gar für ihre Frauen da. Und die Frauen für sie. Der ,,Telegraaf‘‘ dokumentierte die Kuss-Orgien, die sich abspielten. Und das niederländische Fernsehen meldete ungeniert: Die Spielerfrauen waren zum Sex mit Oranje nach Südafrika gekommen. So wollen die Holländer Weltmeister werden – mit Sex-Appeal. Ganz klar: Nur so kann man Weltmeister werden.

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